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Am 15. September 1947 wurde der Verein auf einer Grundfläche von 37.600 m² gegründet. 5.598 m² werden in Gemeinschaftsarbeit gepflegt. Was dabei im Laufe der Jahre geleistet wurde, ist bei einem Rundgang durch die Anlage zu sehen. Der Kleingärtnerverein Mörse hat zur Zeit 83 aktive und 13 fördernde Mitglieder. Wer die damalige Zeit mitgemacht hat, wird sich daran erinnern, wie schwer es damals war, Samen, Düngemittel oder Holz zum Bau eines Regenschutzes zu beschaffen, wird verstehen, das es in den ersten Jahren nicht möglich war, aus dem Grabeland eine Anlage zu erstellen. Trotzdem konnte schon 1953 die erste Wasserleitung mit vier Zapfstellen entlang des Hauptweges erstellt werden. Einige Jahre
später wurde der erste Parkplatz gebaut.
1972 wurde
die Anlage mit dem jetzt noch stehendem Außenzaun
versehen und der
Parkplatz wurde ausgebaut und befestigt.
Von nun an
ging die Entwicklung etwas schneller. 1973
wurden die
Wege neu gemacht und mit Kantensteinen begrenzt. Im gleichen
Zuge
wurden
die Stichwege mit Namen versehen, wir hatten uns etwas ausgedacht:
1974 haben wir den ersten Parkplatz mit Verbundsteinen
ausgelegt.
Die Versorgung der einzelnen Gärten mit Wasser wurde mit
dem
Bau einer
zweiten Wasserleitung 1975 realisiert.
Die
Gärten
erhielten einen
Wasserschacht mit einer
Wasseruhr, die
jedes Jahr im Herbst
ausgebaut,
kontrolliert und im Frühjahr wieder eingebaut
wird.
1976 wird der Parkplatz vergrößert
und ebenfalls mit Verbundsteinen
ausgelegt.Zur Zeit
haben wir 62
Einstellplätze.
Der Bau von unserem
Gemeinschaftshaus
wurde begonnen und 1977 zu
unserem 30 jährigen
Jubiläum
konnten wir stolz unser Haus
einweihen.
Aber es ging immer weiter.
Jetzt
war der Strom an der Reihe. 1978 wurde
das Gemeinschaftshaus und 1979
die
Gärten an das
Netz angeschlossen.
1980 nahmen wir am Landeswettbewerb für Kleingärten teil und konnten in der Gruppe der Altanlagen über 30 Jahre, den ersten Platz erringen. Die Angrenzende Schuttkuhle Mörse wurde gegen lauten Protest geschlossen. Wir begannen mit Aufräumungs-und Sanierungsarbeiten. Tausende von Gemeinschaftsarbeitsstunden wurden in den Gemeinschaftsplatz, "heute der Kuhle gesteckt. Es ist eine sehenswerte Grünanlage mit einer schicken Grillhütte entstanden. An der Gartenolympiade, die vom Verkehrsverein, über den Bezirksverband der Wolfsburger Kleingärtner auf Kleingartenanlagen ausgedehnt wurde, nehmen wir regelmäßig teil und konnten uns nach vier ersten Plätzen 1983, 1987, 1989, 2006, immer in den vordersten Reihen behaupten.
Funktionsgebäude
wurden errichtet,
die Küche des Heimes wurde
vergrößert
um den im Laufe der Zeit
gewachsenen
Ansprüchen gerecht zu werden.
Die
Kleingärtneranlage ist
im Bebauungsplan der Stadt Wolfsburg als
Dauerkleingartenanlage
ausgewiesen
und genießt Bestandsschutz.
1.Vorsitzende von 1947 bis 2007 :
Erich Staiger |